ESF-Projekt „Online Jugendhaus“

Jugendarbeit ist abhängig von der Beziehung und Bindung zwischen Jugendlichen und der Bezugsperson. Die Corona-Pandemie hat die Arbeit in den Jugendeinrichtungen stark verändert. Gleichzeitig haben die vergangenen Monate gezeigt, wie wichtig das Angebot und der Kontakt zu den betreuenden Personen für die Jugendlichen ist und wie negativ sich ein Wegfall auswirkt: Jugendliche verlieren die Bindung an (pädagogisch begleitete) Räume und Gruppen sowie den Zugang zu Möglichkeiten der Beteiligung.  Viele Fachkräfte aus dem Bereich der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und mobilen Jugendarbeit erlernten seit Beginn der Covid19-Pandemie technische Grundkenntnisse für Settings digitaler Kontaktarbeit. Dabei zeigt sich jedoch zunehmend, dass dies nicht ausreicht, um die in weiten Teilen nicht mehr stattfindende unmittelbare Beziehungsarbeit zu ersetzen oder umsetzen.

Das zentrale Ziel des Projekts „Online Jugendhaus“ ist die Konzeption und Realisierung eines “Digitalen Jugendhauses”. Dieser virtuell geschaffene Ort wird auf der Kommunikationsplattform “Discord” für Fachkräfte und deren Jugendliche insbesondere aus sozial benachteiligten Familien oder aus prekären Lebensverhältnissen als idealtypischer digitaler Treffpunkt zur Verfügung stehen. 

Weiteres Ziel ist die Erstellung einer Online-Anleitung zur Anwendung und Anpassung des “Digitalen Jugendhauses” für die eigenen Bedarfe mit dem Schwerpunkt der Beteiligung junger Menschen in die Planung und Realisierung ihres eigenen digitalen Treffpunkts.

Zielgruppe: Fachkräfte der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Jugendliche insbesondere aus sog. unterrepräsentierten Gruppen

Ansprechpersonen:

Elena Schwender

Projektmanagement

Mobil: 0157 5309 7619

schwender@jugendagentur.de

 

Martina Pfau

Projektassistenz

Mobil: 0177 780 5900

pfau@jugendagentur.de